| Unsere Wurzeln |
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Die Geschichte der Gemeinde Evangelischer Christen reicht zurück ins Jahr 1880. In dieser Zeit entstand in Basel ein allgemeiner geistlicher Aufbruch. Einer seiner Initianten war Carl Heinrich Rappard, damaliger Direktor der Pilgermission St. Chrischona. Impulse für seine Aktivitäten in Basel erhielt er an einer Konferenz der Evangelischen Allianz in Oxford. 1882 gründete Rappard mit einigen anderen angesehenen Männern aus Kirche und Gesellschaft den "Verein für Evangelisation und Gemeinschaftspflege". Die leitende Kommission des Vereins bestand aus Pfarrern der reformierten Landeskirche, Vertretern der Pilgermission St. Chrischona, Predigern der Stadtmission, der Basler Mission sowie auch Privatpersonen. Anliegen des Vereins war es, den geistlichen Aufbruch weiterzuführen und Evangelisationsveranstaltungen zu organisieren. Zu den Veranstaltungen wurden damals bekannte Geistliche eingeladen. 1938 beschloss die leitende Kommission des Ve reins, eine Arbeit unter Frauen zu beginnen. Die Diakonisse Anni Hünenberger wurde mit dieser Aufgabe betraut. Nach ihrem frühen Tod übernahm Schwester Elsy Gasser diese Aufgabe. Unter ihrer Leitung blühte die Arbeit auf. In den 60er Jahren bereicherte der Theologieprofessor Herbert Jantzen durch seine Predigten die Veranstaltungen des Vereins und trug zu dessen Wachstum bei. Seit den 60er Jahren entstand zunehmend ein eigenständiges Gemeindeleben mit eigenen Gottesdiensten. Erst im Jahre 1986 wurde der programmatische Name "Verein für Evangelisation und Gemeinschaftspflege" durch den Namen "Gemeinde Evangelischer Christen" ersetzt. Heute ist die Gemeinde Evangelischer Christen eine eigenständige Freikirche. Eine freie Zusammenarbeit mit Kirchen und anderen Freikirchen findet im Rahmen von Veranstaltungen der Evangelischen Allianz Basel statt, deren Mitglied die GEC ist.
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